sechster frankfurter demografiekongress

Arbeit 4.0 at its best! 

Ihre Ansprechpartnerin: Michaela Sadewasser Michaela Sadewasser

Wir bereiten uns auf den Demografiekongress vor – und Urlaubsfeeling hätte bei Arbeit 4.0 definitiv Chancen! Dank des Google Cardboards wird das Büro zu Nepal und der Ficus zum Tempel. Und Joanna stillt ihr Heimweh mit einem virtuellen Familienbesuch in England. Das sind die definitiv schönen Seiten der neuen Arbeitswelt! Über Licht und Schatten von 4.0 sprechen wir am 14. April in der IHK Frankfurt am Main. 

„Wir schaffen uns alle ab!“ prophezeien die einen. „Keine Panik, bislang ist noch immer alles gut gegangen.“ beschwichtigen die anderen. Wenn es um den Megatrend Industrie 4.0 geht, könnten die Meinungen kaum gegensätzlicher sein. Wer hat nun Recht? Unser 6. Demografiekongress am 14. April in der IHK Frankfurt will dazu ein ausgewogenes Gesamtbild liefern. Den Startschuss liefert eine Pro-Kontra-Debatte von gleich zwei Keynotes. Wenn es nach den Berechnungen der ING-DiBA geht, könnten Roboter bald 50 Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland überflüssig machen: „Unterm Strich werden sich Tätigkeiten und ganze Berufsbilder verändern. Als Industrienation wird es höchste Zeit, dass wir uns auf die Anforderungen der Digitalisierung einstellen.“ gibt Chef-Volkswirt Carsten Brzeski zu bedenken und wird die möglichen Szenarien in seiner Keynote genauer erläutern.

Den Gegenentwurf wird Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut liefern. In ihrer Keynote geht es um die Chancen, die 4.0 für Wirtschaft und Gesellschaft bietet. Denn: „Die Voraussetzungen für eine chancenorientierte Nutzung von Industrie 4.0 sind gerade in FrankfurtRheinMain sehr gut: Ob Logistik, Infrastruktur, Bildung oder die große Wirtschaftskraft allgemein – all das bietet tolle Gestaltungschancen, die genutzt werden sollten!“

In drei Foren geht es anschließend an die praktische Umsetzung. Unternehmen nicht nur aus der Region zeigen, wie sie mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen. Etwa wenn es um Akzeptanzbarrieren unter den Mitarbeitenden geht. Firmen wie Continental, Crytek oder EnBw geben Einblicke, wie sie ihre heterogene Belegschaft fit für die Digitalisierung machen – mit Rücksicht auf die verschiedenen Altersstufen und Bedürfnisse. Apropos  Bedürfnisse: Wie steht es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wenn Eltern jetzt von überall aus arbeiten können – vielleicht müssen? Und riskieren Unternehmen nicht auch eine innerbetriebliche Entgrenzung, wenn ihre Mitarbeitenden vermehrt virtuell am Arbeitsplatz sind? Nicht selten prallen Welten aufeinander, wenn es um alternative Arbeitsformen geht. Vodafone, die ING-DiBa und die Deutsche Bahn geben wertvolle Anregungen, wie Führungskräfte Vereinbarkeitsfragen und Organisationsentwicklung im Sinne eines agilen Unternehmens meistern können. 

Aber auch für Kommunen bedeutet Industrie 4.0 eine Menge Hausaufgaben. Der Think Tank der Initiative Wissensregion FrankfurtRheinMain stellt zusammen mit der Frankfurt University of Applied Sciences vor, wie durch die Digitalisierung der Industriesektor gestärkt werden kann und sich neue Produktionsbetriebe wieder im städtischen Raum ansiedeln können. Vorausgesetzt, die Region versteht es, auf die Bedürfnisse von Betrieben und Anwohnern einzugehen. Welche genau das sind, hat der Think Tank zuvor über mehrere Monate ermittelt und wird die Ergebnisse auf dem Demografiekongress  vorstellen.  Besucher dürfen sich auch auf Karl-Christian Schelzke, Geschäftsführer des Hessischen Städte- und Gemeindebundes freuen. Er weitet den Blick über die Metropole hinaus und stellt Konzepte vor, wie strukturstarke und strukturschwache Regionen in Fragen von Wohnen, Verkehr und Arbeiten  voneinander profitieren können.

Die Google Cardboards nehmen wir nicht mit – die bleiben bei uns. Unterhaltung verspricht aber unser Liftgraffiti, mit dem sich die Besucher selbst in einem Kunstwerk  verewigen können.

Für Neugierige geht es hier zum Programm und zur Anmeldung.

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Michaela Sadewasser Michaela Sadewasser


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