9. Demografiekongress

Was kommt auf uns zu? – Rückblick auf den 9. Kongress des Demografienetzwerkes FrankfurtRheinMain

Ihre Ansprechpartnerin: Michaela Sadewasser Michaela Sadewasser

Es war bereits der neunte Kongress, den wir für unseren Kunden „Demografienetzwerk Frankfurt RheinMain“ umsetzen durften. Und wie jedes Jahr strömten auch dieses Mal wieder mehrere hundert Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die IHK Frankfurt um zu erfahren: Was kommt auf uns zu?

Es war bereits der neunte Kongress, den wir für unseren Kunden „Demografienetzwerk Frankfurt RheinMain“ umsetzen durften. Und wie jedes Jahr strömten auch dieses Mal wieder mehrere hundert Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die IHK Frankfurt um zu erfahren: Was kommt auf uns zu?

„Etwas Gewaltiges! Und wir unterschätzen es!“  lauteten die einleitenden Worte unseres Keynotespeakers Ranga Yogeshwar.

Was meint er damit?
Der Wandel durch die Digitalisierung ist heute bereits spürbar und verändert unsere Wirklichkeit in allen Lebensbereichen rapide – und mit zunehmender Geschwindigkeit. Das hat Vorteile, denn KI ist in der Lage, unser Leben in vielen Bereichen erheblich zu vereinfachen. Doch der Grat zwischen Vorteilen und Risiken ist schmal! Auch das machte Yogeshwar anhand zahlreicher anschaulicher Beispiele den Teilnehmern des Kongresses deutlich.

Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Und so fordert Ranga Yogeshwar vor allem, dass die Digitalisierung einhergehen muss mit umfangreicher Aufklärung und einer Debatte um Ethik und Moral, damit wir gemeinschaftlich entscheiden können, welche Innovationen nützlich und welche eher schädlich sind. „Wer wird entscheiden, ob das, was technisch möglich ist, auch moralisch vertretbar ist?“ fragte Yogeshwar die Teilnehmer. In Deutschland werde nicht genug unternommen, um Menschen in die Lage zu versetzen, den Wandel gesellschaftsfähig zu gestalten.

So forderten die Diskutanten der Tandem-Talks im Anschluss an die Keynote dann auch unisono den Schulterschluss: zwischen Politik und Wirtschaft, zwischen Forschung und Praxis.
Andernfalls schaffen wir uns hier ein Defizit, das uns  härter und nachhaltiger treffen wird, als demografischer Wandel und Fachkräftemangel uns das bisher haben erahnen lassen. Und wir überlassen die Verantwortung dafür, wie wir unsere digitale Gesellschaft zukunftsfähig gestalten wollen, anderen – mit möglicherweise völlig anderen Vorstellungen von Ethik und Moral.

Anschließend waren die Teilnehmer noch eingeladen, in insgesamt vier Denkräumen im Fishbowl-Format ihre eigenen Fragen und Anregungen miteinander zu diskutieren und voneinander zu lernen. Denn schließlich haben wir während des Kongresses wieder einmal gelernt, dass wir nur zukunftsfähig werden und bleiben, wenn wir im Austausch miteinander bleiben.

Wer mehr über den Kongress erfahren möchte, findet den ausführlichen Nachbericht auf der Website des Demografienetzwerkes.
Außerdem gibt es dort auch ein lesenswertes Gespräch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Hessen Detlef Lamm und Ranga Yogeshwar.

Und wer erfahren möchte, wie Unternehmen den Veränderungen der Arbeitswelt kreativ und innovativ begegnen, liest unser Interview mit Corinna Vogt, Head of Talent, Learning & Recruiting.

Und Mandelkern? Wir werden das 10-jährige Jubiläum im nächsten Jahr mit einem neuen Format feiern: noch größer, noch besser, noch zukunftsorientierter! …. aber mehr wird im Moment noch nicht verraten ….

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