Fachkräftemangel

Fachkräfte sichern 

Ihr Ansprechpartner: Karl-Heinz Schulz Karl-Heinz Schulz

Wie Mittelständler in Deutschland mit dem demographischen Wandel umgehen, erklärt unser Geschäftsführer Karl-Heinz Schulz in der Ausgabe 2-2012 von "Verantwortung Zukunft". 

Eigentlich erstaunlich: Immer noch gibt es Stimmen, die bezweifeln, dass es in unserem Land einen Fachkräftemangel gibt; Stimmen, die argwöhnen, hier handele es sich um Arbeitgeberpropaganda mit dem Ziel, durch Zuwanderung ein komfortables Überangebot auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Solche Zweifler müssten nur einmal in ein x-beliebiges mittelständisches Unternehmen gehen; zum Beispiel zur ixetic GmbH in Bad Homburg.

Der Automobilzulieferer ist mit seinen 1.400 Beschäftigten, davon 95 Prozent Fachkräfte, ein heimlicher Weltmarktführer für Hydraulik– und Vakuumpumpen. Schon heute weiß er, dass der Anteil der Mitarbeiter im Alter 50+ bis 2020 auf weit mehr als die Hälfte der Beschäftigten anwächst. Die Anteile der jüngeren Altersgruppen dagegen nehmen zum Teil dramatisch ab – wenn man nichts tut. Dabei sind die älteren Beschäftigten an sich nicht das Problem. Im Gegenteil: Mit ihrer Erfahrung, ihrer Weitsicht und ihrer Sozialkompetenz leisten sie einen hochgeschätzten Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Doch um eine gesunde Personalstruktur zu erhalten, braucht es auch die Jüngeren. Und an der Stelle, sagt der Personalleiter Stefan Urbach, sind kleinere, weniger bekannte Unternehmen nicht nur mit den schrumpfenden Jahrgängen konfrontiert, die von den Schulen und Hochschulen kommen. Sie haben obendrein ein spezifisch mittelständisches Problem: Viele der begehrten Fachkräfte, so Urbachs Erfahrung, entscheiden sich gezielt für die großen Namen innerhalb ihrer jeweiligen Branche. Diese höhere Arbeitgeberattraktivität hat eine Reihe von Gründen. Sei es die Strahlkraft der Marke, sei es, dass man dort dem demographischen Wandel mit großangelegten Projekten begegnen kann wie etwa BMW in seinem Werk Dingolfing (Verantwortung Zukunft, Ausgabe 1-2011).

Wie überall gilt auch hier: Mittelständler müssen beweglich sein und neue Wege gehen. Das Zauberwort heißt Vernetzung. Für ixetic etwa sind das Kooperationen mit anderen Arbeitgebern am Ort. Und für immer mehr KMU in Deutschland sind es gleich ganze Demographienetzwerke, in denen man voneinander lernt – und zwar auf allen vier Feldern der Fachkräftesicherung, die da lauten: Mitarbeiter gewinnen, binden, bilden und gesund erhalten.

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