Integration

Zukunft statt Herkunft

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Zurzeit gibt es eine Vielzahl von Initiativen in Hessen, die Geflüchtete bei der Integration unterstützen. Um die verschiedenen Akteure in der Region zusammenzubringen und miteinander zu vernetzen, veranstalteten die Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände (VhU) und die HESSENMETALL am 29. Februar 2016 das IntegrationsCamp der Wirtschaft – ICW16. Und wir waren mit Zerai Abraham dabei.

Allein in Afrika sind laut dem Cap-Anamur Gründer Rupert Neudeck derzeit 18 Millionen Menschen auf dem Weg nach Norden. Sie alle wollen über das Mittelmeer ins gelobte Land. Derweil streiten die 28 Mitgliedsstaaten der EU weiter darüber, welches Land in welchen Quoten Flüchtlinge aus Griechenland und Italien aufnehmen soll.

Die große Zahl der Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Gewalt in Deutschland Schutz suchen, stellt uns zurzeit vor große Herausforderungen. Denn es geht nicht nur darum, den Zustrom zu meistern und die Flüchtenden zu integrieren, sondern auch darum, ihn langfristig in einen Gewinn für Neuankömmlinge und Gesellschaft umzuwandeln.

Niemand weiß, wie Europa 18 Millionen Flüchtlinge unterbringen kann. Immerhin können wir hoffen, dass endlich ernsthaft an den Ursachen für Flucht gearbeitet wird. Aber wir müssen auch mehr für ankommende Flüchtlinge tun. Bei allen Neuankömmlingen mit hoher Bleibeperspektive müssen die Weichen dementsprechend auf schnelle Integration gestellt werden. Dazu gehören insbesondere die Identifizierung von Berufsqualifikationen, Deutschunterricht, Praktika sowie die Vermittlung in Ausbildung und Arbeit.  

In Deutschland machen Politik und Verwaltung einen guten Job. Aber: Sie sind langsam. Wirtschaft und Bürger machen auch einen guten Job – und sie sind schnell. So kamen insgesamt 140 Teilnehmende aus Unternehmen, beruflichen Schulen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Behörden, Stiftungen und Bildungsträgern zum IntegrationsCamp, um über gemeinsame Lösungen zu diskutieren.

Zu Beginn begrüßten Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und Moderator Karlheinz Pape. Im Anschluss wurde im BarCamp-Format diskutiert. Das bedeutet: Es war eine offene Tagung mit vielen kleinen Sessions, deren Inhalte von den Teilnehmenden selbst vorgeschlagen, zu Beginn der Tagung  entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet wurden. So kamen am Ende des Tages 21 Sessions zustande, bei denen Erfahrungen und Tipps zu „Kompetenzfeststellung von Flüchtlingen“, „Mentoren-Programmen“, „Integration durch kulturelle Bildung“ und vielen anderen Themen ausgetauscht wurden.

Das nächste CorporateLearningCamp von VhU, HESSENMETALL und der Frankfurt University of Applied Sciences am 13. und 14. Oktober 2016 steht unter dem Motto "Smart Learning". Und "smarte" Angebote und Lösungen werden auch in der Flüchtlingsthematik gebraucht. Weitere Informationen gibt es hier. Die Möglichkeit zur Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet.

Internationalität Mandelkern

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